Berichte
Gewalt im Rettungsdienst  
Selbstschutztraining für die Feuerwehr  
Sicherheit im RTW  
Handeln in bedrohlichen Situationen  

22.12.2016

Deeskalationstrainings bei der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf

Feuerwehren und Rettungsdienste im Fokus der Gewalt.

Übergriffe gegen Einsatzkräfte, egal ob Polizei, kommunale Ordnungsdienste, … sind längst keine Ausnahmen mehr. Die Medien sind voll von Meldungen über Gewalttaten und Übergriffen gegen unsere Sicherheitsbehörden. Das spüren immer mehr auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste, die längst nicht mehr nur als „Hilfeleister“, sondern manchmal auch einfach als "Uniformträger" und damit als Vertreter der Staatsgewalt gesehen werden.

700 Kolleginnen und Kollegen der BF Düsseldorf haben wir im Jahr 2016 darauf vorbereitet, im Ernstfall bei gewalttätigen Auseinandersetzungen sicher aus dem Gefahrenbereich herauszukommen. Darunter zählen die Umfeldbeobachtung und Teamarbeit bei Gewaltlagen, die Herangehensweise an Personen und der Transport von Patienten unter maximal möglichen Eigenschutz und – auch wenn es manchmal schwerfällt – der taktische Rückzug zur Not auch mit körperlichem Einsatz.

Das Rettungskräfte, die in der Regel dann angefordert werden, wenn der Hilfesuchende nicht mehr weiterweiß, immer öfter Opfer von Gewalttaten sind (und hier geht es bei den Tätern nicht um Menschen, die unter Betäubungsmittel oder Alkohol stehen oder eine psychische Erkrankung aufweisen) darf die Gesellschaft nicht hinnehmen und die Rettungskräfte schon gar nicht.
Deshalb ist das Wichtigste im Einsatz nicht unbedingt der Patient, sondern unbeschadet nach dem Einsatz wieder nachhause zu kommen.

Fazit: Trotz des ernsten Themas, hat es allen Spaß gemacht, war körperlich „Hölle anstrengend“ 😉, hat sensibilisiert und gut auf die kommenden Einsätze vorbereitet.

Wir wünschen Euch, dass Ihr auch weiterhin eure Leidenschaft zum Wohle der Patienten einsetzt, die Euch brauchen und dass Ihr jederzeit wieder gesund von den Einsätzen zu euren Familien kommt.


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