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Universitätsklinikum RWTH Aachen  

11.10.2017

Deeskalationsstrategien

im Rahmen der Zusatzweiterbildung "Klinische Notfall- und Akutmedizin" nach dem Curriculum der DIVI  (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivmedizin und Notfallmedizin)   und der DGINA  (Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin)  am Universitätsklinikum RWTH Aachen.

(Gewalt-)Übergriffe häufen sich nicht nur gegen Polizeibeamte oder Beschäftigte in öffentlichen Verwaltungen. Auch das Personal von Notaufnahmen in unseren Krankenhäusern erlebt Gewalt und Aggressionen bei ihrer täglichen Arbeit. Die Menschen, die in den Notaufnahmen 24 Stunden lang, sieben Tage in der Woche ihren Dienst am Menschen verrichten, Menschen aus akuter Lebensgefahr retten und dort helfen und schützen, wo andere es nicht mehr können, ... auch sie sind gewalttätigen Situationen ausgesetzt, werden bedroht oder sogar körperlich angegriffen und zum Teil schwer verletzt.

Im Rahmen dieses Kurses übernahm conkret das Thema Deeskalationsstrategien und -training. So wurden zum einen, die Ursachen von Gewalt (baulich-technisch, organisatorisch und in den Personen (Täter/Opfer)) in den Notaufnahmestationen -auch aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht- thematisiert. Zum anderen lag ein weiterer Schwerpunkt auf die Sensibilisierung des Personals vor möglichen Gefahren (durch gewaltbelastete Situationen), der Gewaltprävention und auf Bail-Out - Szenarien.

Fazit:
Trotz des ernsten Themas, waren alle 24 Teilnehmer, Fachärzte aus dem gesamten Bundesgebiet, mit Interesse und Begeisterung dabei. Schließlich ist es im Interesse aller, dass alle in den Notaufnahmen beschäftigten Personen, sicher ihren Dienst am Patienten verrichten können und danach wieder wohlbehalten zu ihren Familien kommen.


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